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Lage des Verbandes

Verfasst: Do 18. Okt 2018, 09:33
von Anubiswaechter
Mit diesem Beitrag wird über die derzeitige Lage informiert. Zudem werden Handlungsoptionen für die Zukunft aufgezeigt.

1. Rückblick

a) Der Verband namens "Kampfgruppe Adler" wurde Ende 2015 von mir im Schwerpunkt mit der Absicht aufgestellt, mit ehemaligen Kameraden einer vorherigen Einheit sowie weiteren möglichen Interessierten gelegentlich an hochwertigen Einsätzen und Übungen befreundeter Einheiten gemeinsam teilzunehmen. Es war zum damaligen Zeitpunkt nicht meine Absicht, unmittelbar oder mittelbar eine aktive Einheit aufzustellen, da mir teilweise die dazu erforderliche Fachkompetenz (insb. bei Einrichtung und Betrieb eines Servers) fehlte, ich vor allem aber auch hin und wieder (meist berufsbedingte) mehrmonatige Auszeiten nehmen musste. Das Delegieren einzelner Aufgaben auf andere kam leider nicht in Betracht.

b) In den vergangenen knapp drei Jahren nahm der Verband an zahlreichen auswärtigen Einsätzen in ArmA 3 teil und wurde oftmals auch mit der Führung im Einsatz beauftragt. Im Kern namen jedoch (neben mir) nur bei zwei Einsätzen zwei weitere Angehörige teil, obwohl der Verband zeitweise bis zu mehr als zehn Angehörige hatte. Eine derartige Inaktivität bzw. ein Desinteresse in einem solchen Ausmaß hat mich überrascht. Entsprechendes gilt auch für mehrere taktische Übungen des Verbandes in Wargame, bei dem bis auf eine Ausnahme ausschließlich externe Teilnehmer mitwirkten.

c) Neben dem Einsatz- und Übungsbetrieb war es beabsichtigt, ein "Mehr" zu bieten. Beispielhaft sollten sicherheitspolitische Debatten ein Denkanstoß für die Mitglieder geben und reale Hintergründe vermitteln, um einen engen Zusammenhang zwischen dem Einsatzbetrieb des Verbandes und der Realität herzustellen. Denn entsprechend der Einsatz- und Führungsgrundsätze des Verbandes war es immer beabsichtigt, ganz besondere Missionen (ob extern oder intern) anzubieten, die weit über ein einfaches allabendliches Daddeln mit einem Feierabend-Bier hinausgehen. Die aktive Teilnahme an Diskussionen war letztlich gering.

Ein anderes Beispiel waren die im ehemaligen, offenen S4 Diskussionsforums angestoßenen Missionsideen. Mit durchdachten und stets weiterentwickelten Missionsideen sollten insb. befreundete Einheiten unterstützt werden. Eine Teilnahme an der Missionsentwicklung erfolgte hier jedoch überhaupt nicht.

Auch viele weitere Maßnahmen, wie fortwährende transparente Lageinformationen, zahlreiche Umfragen und Beteiligungsofferten, Besprechungen etc. pp. führten letztlich nicht zum ins Auge gefassten Ergebnis. Einzig ein Software-Projekt wurde relativ weit betrieben. Jedoch wurde auch dieses letztlich eingestellt, da derjenige das Interesse verlor.

d) Entsprechendes gilt schließlich auch für die Aufstellung einer kleinen, hoch spezialisierten aktiven Teileinheit. Das Interesse bei den Angehörigen war letztlich zu gering, um vor allem in Zeiten meiner berufsbedingten Abwesenheit wegfallende Kapazitäten aufzufangen. Dies erschien noch bis vor kurzem völlig anders, als der Verband über einen ehemaligen Angehörigen seinen ersten eigenen Server beschaffte, der ihn vollständig einrichtete und welcher dann komplett fertig zur Verfügung stand -- der jedoch ohne vorherige Absprache vom ehemaligen Angehörigen unverzüglich wieder gekündigt wurde. Der Kamerad verlies unmittelbar daraufhin den Verband.

e) Zusammengefasst: In nahezu jeder Hinsicht war das Interesse entweder gar nicht, oder wenn dann nur in zu geringem Ausmaß vorhanden, um Vorhaben gemeinsam bis zur ins Auge gefassten Qualität zu betreiben und zu einem guten Ergebnis zu führen.

2. Status quo

Derzeit gibt es faktisch keine Weiterentwicklung des Verbandes. Bis dato aktive Angehörige sind gegangen, andere Angehörige sind völlig inaktiv, und externe Kameraden zeigen ebenfalls kein sonderliches Interesse an einer aktiven Teilnahme bzw. Mitarbeit. So betrachtet hat der Verband kein Aufgabenfeld mehr. Es ist derzeit auch nicht absehbar, dass sich dies unter diesen Rahmenbedingungen unmittelbar oder auch nur mittelfristig ändert.

Daher wurde das Forum wie folgt umgegliedert:
Forum.png
Forum.png (307.87 KiB) 271 mal betrachtet

3. Ausblick

Es besteht also Handlungsbedarf. Im Kern muss geklärt werden, wie es nun weiter gehen soll. Dieser Beitrag dient ganz im Sinne der Führungsgrundsätze, hier vor allem zum Zwecke der Transparenz und der Beteiligungsmöglichkeit, und soll jedem ermöglichen, seine Meinung zur Lage sowie zur Lösung zu sagen. Ausdrücklich ermuntert werden auch Externe, da Dinge von außen betrachtet meist noch einmal völlig anders erscheinen. Neben der allgemeinen Kernfrage gibt es zahlreiche spezielle Einzelfragen, wie z.B. was mit dem Forum geschehen soll.

Es wird darauf hingewiesen, dass ausdrücklich noch kein Entschluss getroffen wurde. Voraussichtlich wird -bei keiner Beteiligung- die Lage bis Anfang 2019 ausgemerkelt und erst sodann ein Entschluss gefasst. Es steht nur fest, dass es eine Änderung geben wird, da -wie aufgezeigt- die derzeitigen Rahmenbedingungen und insb. das Prädikat "gemeinsam" bewiesenermaßen nicht erfolgversprechend sind. Welche konkrete Änderung(en) es geben wird und wie umfangreich sie sein wird/werden, ist jedoch noch völlig offen.

Re: Lage des Verbandes

Verfasst: Mo 7. Jan 2019, 04:17
von Anubiswaechter
Wiedervorlage am 07.01.2019 mit folgendem Zwischenergebnis:

Eine ausdrückliche Beteiligung der Angehörigen sowie Externer erfolgte nicht. Es zeigte sich durch besondere Vorkommnisse im Gegenteil, dass sich die Lage eher verfestigt hat.

Mein Entschluss wird es daher sein, die Rahmenbedingungen zu ändern und den Verband von einer "Gemeinschaft" zu einer "Plattform mit bestimmten Möglichkeiten einer Beteiligung" weiter zu entwickeln.

Näheres zum genauen künftigen Konzept in Kürze.